Wie alles begann

Portrait

Ich bin in den 70er und 80er Jahren in Asbach im nördlichen Rheinland-Pfalz aufgewachsen.

Es waren die Zeiten der Trimm Dich Pfade und TrimmTaler Aktionen. Kindergarten und Schule endeten mittags.

Dadurch hatten ich und die anderen Kinder noch die Möglichkeit unserem angeborenen Bewegungsdrang nachzukommen: Wir waren ständig draußen, sind über die Zäune der Kuhwiesen gesprungen und quer durch die Wälder gelaufen. Oder einfach um das Haus herum. Auf einem der Bolzplätze oder Wiesen wurden täglich kleine Turniere veranstaltet. Im Grunde genommen war Bewegung neben der Schule und den Hausaufgaben die wesentliche Tagesaufgabe. Selbst in den Schulpausen wurde gerannt oder Ball gespielt.

Damals war das alles normal und ein ADHS wäre hier wahrscheinlich nie erkannt worden. Übergewichtige Kinder? Gab es nicht. Es machte mir besonders viel Spaß zu laufen und zu springen und mir wurde bewusst, dass ich gut darin war.

 Mit 14 Jahren wurde aus dem Laufen als Spiel ein mehr oder weniger strukturiertes Lauftraining.

In dieser Zeit begann ich mit dem Lauftraining: Es gab mehrere Trainingsstrecken über Straßen und im Gelände. Ich gab Vollgas und versuchte täglich die Bestzeiten meiner Hausstrecken zu verbessern.

Kurz darauf, im Frühjahr 1989, wurde dann die erste Leichtathletik-Gruppe des TUS Asbach gegründet. Im Spätsommer 1989 nahm ich an den Kreismeisterschaften teil und wurde Kreismeister über 1000m. Ende 1989 verließ unser Leichtathletik Trainer Asbach und ich trat meine erste Trainertätigkeit für die verbliebene Leichtathletik-Gruppe an.

Es folgten viele Erfolge bei Stadt-, Volks- und Crossläufen und anderen Meisterschaften. Beim Krafttraining trainierte ich mit einfachsten Mitteln, wie einer alten Stangen, einem vollen Wasserkasten und dem eigenen Körpergewicht.

Für das Training der Lauf-Intervalle musste ich improvisieren. Denn auf dem alten Asbacher Asche-Sportplatz gab es keine 400m Bahn (die bis heute nicht gebaut wurde). Darum hatte ich den Platz selber vermessen und machte mir am Rand mit langen Zimmermannsnägeln Markierungen für eine 100m, 200m und 400m Strecke. Das war nicht immer einfach möglich und so führten mich die 200m in der Kurve über den gepflasterten Aussenbereich des Sportlerheims. Neben der Leichtathletik begann ich noch intensiv Volleyball zu spielen und Rennrad zu fahren. Meistens absolvierte ich 2 Trainingseinheiten pro Tag.

Anfang der 90er begann ich im ersten Asbacher Fitness-Studio zu trainieren.

Fitness war noch gleichbedeutend mit Bodybuilding der 80er und so sah auch das Studio aus: Lila gym80 Geräte, viele Freihanteln und fast nur Männer die nahezu täglich trainierten.

Der Ausdauergerätepark bestand aus 2 Fahrradergometern mit einem Drehschalter an dem die Watt Zahl eingestellt werden konnte. Keine Programme, keine Digital-Anzeige. Klimaanlage und Lüftung gab es nicht. Sattdessen wurde im Sommer ein Rolltor geöffnet und über eine Laderampe konnte man(n) direkt auf die Straße gehen.

Neben dem ganzen Training gab es später auch Verletzungen und Operationen. Ich musste mein Training umstellen und anpassen. Davon habe ich viel gelernt, was ich jetzt gerne an meine Kunden weitergebe. Heute trainiere ich immer noch täglich mit 1-2 Trainingseinheiten, nun aber ohne Wettkämpfe.

Nach einer Knieverletzung habe ich mein geliebtes Lauftraining im Wesentlichen durch Radtraining ersetzt. Bergauf Laufintervalle habe wiederendeckt. Mein Krafttraining ist inzwischen wieder nahezu maschinenfrei und dank sehr schöner Trainingsmittel nahe am Alltag und Sport. Fast wie damals, nur methodischer und mit den besseren Übungen.

Jahre Trainer 1989 - 2014

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